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Lockdown mit Kindern + 10 Tipps: „Ich bin so entschleunigt, ich könnte rückwärtslaufen!“

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WERBUNG UNBEAUFTRAGT | Ich würde euch gerne erzählen, dass bei uns alles super läuft, dass wir prima damit klarkämen, in einer Ausnahmesituation zu leben, aber das wäre gelogen. Trotz optimistischer Grundstimmung mussten wir uns auch erstmal sortieren, um das neue Jahr mit der neuen Herausforderung weiterhin positiv anzugehen: Die Kinder außer Rand und Band, ein Wutausbruch hier, ein Schreianfall da und wir mittendrin in unserem neuen Corona-Alltag.

Sich spontan in ein Café setzen

Momentan erleben viele Menschen in meiner Umgebung eine Art Lustlosigkeit gepaart mit Abgeschlagenheit und Gereiztheit. Teile dieser Frustration kann ich sehr gut nachempfinden. So wichtig und richtig ich die aktuellen Maßnahmen auch finde und diese unterstütze, so sehr vermisse ich auch meine Sorglosigkeit. Die Unbekümmertheit, sich spontan in ein Café zu setzen, mit den Kindern einen Ausflug zu machen oder eben mal schnell einen Urlaub im warmen Süden zu buchen – sie ist nicht mehr vorhanden. Ja, wir leiden wohl alle darunter. Nichtsdestotrotz bin ich der Pandemie für die Zeit, die ich dadurch bekommen habe, auch irgendwie dankbar, denn noch nie zuvor hatte ich mehr Zeit zur Selbstreflektion.

Lockdown schlimmer für Extrovertierte

Auch, wenn nach einem recht kräfteraubenden Alltag als Zweifach-Mama nicht mehr viel Zeit für mich selbst bleibt, versuche ich die wenige Zeit sinnvoll für mein Seelenwohl zu nutzen: Ich lese viel, sortiere dabei meine Gedanken, ich schreibe viel und höre Hörbücher. Ich mache wieder ein wenig Sport und ich versuche mich weitestgehend gesund zu ernähren. Aber ohne Schokolade und Kuchen würde ich auch nicht überleben.:) Das Ganze tut mir gut, denn ich merke, dass ich diesen Ausgleich mehr denn je brauche.  

„Ich bin schon so entschleunigt, dass ich rückwärtslaufen könnte“,

so eine Freundin zu mir, als wir uns über die vermeintlichen Vorteile des Lockdowns unterhielten. Ich denke eher, dass sie sich nicht entschleunigt, sondern eher ausgebremst fühlt. „Immer aktiv, stets unterwegs und ein Abenteuer nach dem nächsten – klar, dass du dich nun eingesperrt fühlst“, erwiderte ich. „Ja, so ist es wohl“, sagte sie nachdenklich.

Mit diesem Gefühl ist meine Freundin nicht allein: Laut einer repräsentativen Studie anlässlich des World Mental Health Day durch AXA haben es extrovertierte Menschen aktuell schwerer als Introvertierte: Ich könnte mir vorstellen, dass ein eher introvertierter Mensch den Lockdown dafür nutzt, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Er ist es sowieso gewohnt, sich viel mit sich selbst, Büchern, Podcasts und so weiter zu beschäftigen. Die Isolation ist ihm vertraut, denn er braucht die breite Öffentlichkeit für das Wohlergehen seiner Psyche nicht. Wohl eher im Gegenteil.

Eine extrovertierte Person hingegen sucht aktuell die ihm sonst so vertraute Zerstreuung vergebens. Partys, Urlaube, Freizeitaktivitäten – all diese Dinge, die unter anderem gerne als Ablenkung dienen, um sich nicht ständig seinen tief verborgenen Ängsten und Sorgen zu stellen, sind momentan nicht oder nur eingeschränkt möglich. Im Klartext heißt es, dass die Extrovertierten unter uns nun vor einer großen Schwierigkeit stehen: Der Aufgabe, sich den Dingen zu stellen, vor denen man sonst weglaufen würde.

Lockdown hart für die Kinder

Ich würde mich eher persönlich in die Gruppe der Introvertierten einordnen, auch wenn das angesichts meiner Social-Media-Tätigkeit ein wenig absurd scheint: Doch auch ich, die nicht unbedingt Menschmassen mag, vermisse viel, was mal normal war und habe zu kämpfen: Weihnachten, Neujahr und die neuen LOCKDOWN–Bestimmungen – von unserer gewohnten Routine ist nicht mehr viel übrig geblieben. Kein Kindergarten, keine Spieldates, keine Unternehmungen: Für unsere Kinder ist das Ganze nicht wirklich nachvollziehbar. Und wir Eltern? Wir leiden mit. Auch wenn wir regelmäßig über WhatsApp und Video Calls in Kontakt mit den Kindergartenfreunden stehen – das Digitale kann das Analoge eben doch nur schwer ersetzen.

Doch was soll ich sagen? Wir haben sie als Familie mit Kleinkind und Baby überstanden – die erste Lockdown-Woche. Und das wohl nur, weil ich mich nach anfänglichen Startschwierigkeiten an folgende selbsterlegte Lockdown-Regeln halte:

Lockdown-Tipps für Eltern

  1. Routine: Stellt euch einen Wecker! Routine ist alles. Routine verleiht euch das Gefühl eines geregelten Alltags und schenkt den Kindern Sicherheit. Wenn ihr jeden Tag zur gleichen Zeit aufsteht und ins Bett geht, dann habt ihr automatisch eine wohltuende Regelmäßigkeit. Glaubt mir: Ihr habt weniger Gejammer, weniger Zoff, weniger Diskussion. Dafür mehr Gelassenheit, Harmonie und Eintracht.
  2. Wohlfühlsein: Zieht euch und eure Kinder so an, als würdet ihr zur Arbeit und sie in die Kita gehen. Das sorgt für ein besseres Wohlfühlsein!
  3. Struktur: Strukturiert euren Alltag: Ich erstelle für uns eine Art Stundenplan, an dem wir uns natürlich nicht auf die Minute genau halten, aber im Großen und Ganzen sehr daran orientieren: Aktivitäten wie das Erledigen von Vorschulaufgaben, Ruhepausen und Essenszeiten werden notiert.
  4. Frische Luft: Geht mindestens ein Mal am Tag an die frische Luft: Das ist nicht nur gut für eure mentale Gesundheit, sondern auch ideal für eure Kinder, um körperlich aktiv zu werden und sich auszutoben.
  5. Musik: Dreht eure Lieblingsmusik auf und tanzt mit euren Kindern! Denn Tanzen macht glücklich!
  6. Ruhe: Nehmt euch Zeit für euch: Ob morgens bevor eure Kids aufstehen oder abends, wenn sie eingeschlafen sind, investiert diesen kurzen Zeitraum in euch! Trinkt in Ruhe einen Kaffee oder Tee, meditiert, macht Yoga, schaut ein oder zwei Folgen eurer Lieblingsserie, macht ein kurzes Home Workout oder aber nehmt euch bewusst Zeit, um einfach mal nichts zu tun!
  7. Raumaufteilung: Sorgt dafür, dass ihr euch in verschiedenen Räumen aufhaltet: Lernen, spielen, chillen in unterschiedlichen Bereichen der Wohnung oder des Hauses sorgt für mehr Abwechslung während des Lockdowns.  
  8. Humor: Verliert niemals euren Humor! Nehmt euch nicht so ernst und seid nicht zu streng – weder mit euch selbst noch mit euren Kindern.
  9. Weniger Smartphone: Legt eure Handys auch mal ganz bewusst weg. So bekommt ihr weniger von schlechten Schlagzeilen mit und könnt euch auf das Wesentliche konzentrieren.
  10. Mindset: Denkt positiv! Es ist schwieriger als gesagt, dennoch bleibt uns nichts anderes übrig, als optimistisch in die Zukunft zu blicken.

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365 neue Seiten. 12 neuen Kapitel. Und alle unbeschrieben.

2020 – wow, was für ein Jahr! Es war wohl das emotionalste der letzten Jahrzehnte.

Ich rutschte schwanger in das Jahr 2020, wurde mit einem Ring in St. Peter-Ording überrascht, heiratete mit Mundschutz meinen Mann, feierte im engsten Kreis bei strahlendem Sonnenschein im kleinen Strandhaus am Meer. Wir unterschrieben den Vertrag für unsere kleine, feine Wohnung und hielten im August unser Baby Alexander im Arm. Vereint zu viert und bald darauf getrennt für beinahe drei Monate – dank der Pandemie. Sie stellte uns vor Herausforderungen und brachte mich dazu, endlich zu entschleunigen. Geduld und Ruhe, trotz Angst und Hektik. Gemütliches Dorfleben statt dynamisches Großstadtgetümmel.

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Warum ich mit den Kindern zu meinen Eltern gezogen bin und warum es die beste Entscheidung war

Anfang des Jahres fanden wir unsere Traumwohnung. Wir unterschrieben den Kaufvertrag, renovierten unser neues Heim und zogen im Hochsommer – allesamt und ich hochschwanger – ein. Unser Familienleben zu viert hatten wir uns hier bereits ausgemalt. Wir fühlten uns wohl. Mehr als das sogar! Das Gefühl von Zuhause hatte ich nie stärker empfunden als hier in unserer eigenen Wohnung. Hier also, wo wir alles nach unseren Wünschen gestaltet und eingerichtet hatten, sollten die ersten Erinnerungen als vierköpfige Familie geschrieben werden. Doch es kam alles ein bisschen anders:

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Interview mit meinem Mann: Eure Fragen zur Ehe aus der Sicht eines Mannes

Da es hier auf dem Blog vermehrt um das Thema Liebe und Leben in vielen Facetten gehen wird, werde ich demnächst immer mal wieder andere Stimmen zu Wort kommen lassen und sie für euch interviewen. Denn ich finde, dass man dadurch einfach ein viel breiteres Spektrum eines Themas abdecken kann, wenn man viele verschiedene Sichtweisen zusammenfügt, als wenn ihr nur meine Meinung lesen würdet.

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So haben wir uns kennengelernt: Unsere Liebesgeschichte

Es war ein Sonntag im Oktober 2017, an dem wir uns trafen.

Erst wenige Wochen zuvor gingen Liams Vater und ich nach 11 Jahren Beziehung getrennte Wege. Ich fühlte mich in dieser Zeit unfassbar einsam, verloren und desorientiert. Alles, was ich mir bis dahin sorgsam aufgebaut hatte, schien mir zu entgleiten: Eine gescheiterte Ehe, ein zerrissenes Selbstwertgefühl und ein offensichtlich zertrümmertes Familiengebilde – zu diesem Zeitpunkt glaubte ich nicht mehr daran, dass ich jemals wieder einem Mann mit der bedingungslosen Loyalität entgegentreten konnte, wie ich es zuvor getan hatte.

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Mein Schwangerschafts-Update 1. Trimester mit Baby Nummer 2

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Wie schön, dass ich es auch nun in meinem Schwangerschafts-Update auf dem Blog verkünden darf: Liam bekommt ein Geschwisterchen und wir könnten als Familie nicht glücklicher sein!!! Trotz der aktuell eher schwierigen Situation sind wir sehr positiv gestimmt und ich bin mir sicher, dass dieses kleine Würmchen ein ganz besonderes und mutiges Baby sein wird. Ich meine, wer sucht sich denn schon freiwillig 2020 als Geburtsjahr aus? 😊

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To-Do-Liste: Mit diesen Tipps erledigst du mehr an einem Tag

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Du willst endlich organisierter sein, alltägliche Dinge oder wichtige Termine nicht mehr verschusseln und deinen privaten und beruflichen Tag strukturierter gestalten? Dann brauchst du dringend eine To-do-Liste! Heute zeige ich meine To-do-Liste und verrate, welche einfache Vorlage ich hierfür verwende. Außerdem teile ich meine Erfahrungen als Mama, Bloggerin sowie selbstständige Unternehmerin und erzähle, wie man es schafft, berufliche Ziele im hektischen Alltag erfolgreich zu erreichen. Keine Zeit, ist keine Ausrede 😊

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10 Anzeichen für eine toxische Beziehung und wie du sie beendest

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„Dich von einer toxischen Person zu befreien, ist eine große Liebeserklärung an dich selbst.“

Und das meine ich aus tiefster Überzeugung. Wenn du dich selbst liebst, lässt du es nicht zu, dass eine andere Person die Kontrolle über deine Emotionen übernimmt. Eine toxische Beziehung habe ich sowohl in der Liebe als auch in der Freundschaft erlebt. Beide Male gab es diese Anzeichen, die ich aber aus verschiedenen Gründen erst zu spät wahrgenommen habe. Heute möchte ich euch erzählen, welche Erfahrungen ich mit toxischen Beziehungen gemacht habe, welche Warnsignale auf eine toxische Beziehung deuten und wie auch ihr sie beenden könnt.

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Warum ich ab jetzt das Leben mehr genieße

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Werbung | Um 5:30 aufstehen, Sport machen, duschen, anziehen, Frühstück vorbereiten, Liam wecken, ihn anziehen, um noch schnell und leider viel zu kurz gemeinsam zu frühstücken, in den Kindergarten hetzen, gerade noch schnell einen Abschiedskuss erhaschen, zum Bus laufen, zur Arbeit rasen, mich mit Marketingmaßnahmen und Projektplänen rumärgern, zurück in den Kindergarten rennen, Liam einsammeln, nach Hause düsen, den Haushalt schmeißen, um schließlich am Ende des Tages völlig ausgepowert ins Bett zu fallen.

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Wie ich gelernt habe, meine Gefühle zuzulassen

Was passiert, wenn man sich selbst untreu wird, ohne es zu merken?

Ich bin schon immer ein sehr emotionaler Mensch gewesen und habe mit voller Überzeugung zu allen meinen Gefühlen gestanden. Mir war es immer egal, was andere davon halten, wenn ich Emotionen zulasse und diese auch äußere. Mit der Zeit stellte ich fest, dass es nicht immer von Vorteil ist, wenn man immer direkt sagt, was man denkt und fühlt. Warum? Weil man sich dadurch leider oft angreifbar und uninteressant macht.

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Personal

Gewohnte Zweisamkeit oder ungewohnte Einsamkeit?

11 Jahre lang war ich in einer Beziehung. Quasi meine gesamten Zwanziger. Ich kannte einfach nichts anderes. Wilde Studentenpartys? Aufregende Flirts in der Bibliothek? Experimente als Single? All das war mir fremd. Ich war vergeben. Gab mich voll und ganz dieser Beziehung hin und hatte keinerlei Interesse daran, mich „auszutoben“. In der Uni galt ich oft als reserviert, ja vielleicht sogar distanziert. Ich hatte zwar tolle Freundinnen, mit denen ich viel unternahm. Aber dennoch führte ich nicht dieses stereotypische Studentenleben.

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