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To-Do-Liste: Mit diesen Tipps erledigst du mehr an einem Tag

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Du willst endlich organisierter sein, alltägliche Dinge oder wichtige Termine nicht mehr verschusseln und deinen privaten und beruflichen Tag strukturierter gestalten? Dann brauchst du dringend eine To-do-Liste! Heute zeige ich meine To-do-Liste und verrate, welche einfache Vorlage ich hierfür verwende. Außerdem teile ich meine Erfahrungen als Mama, Bloggerin sowie selbstständige Unternehmerin und erzähle, wie man es schafft, berufliche Ziele im hektischen Alltag erfolgreich zu erreichen. Keine Zeit, ist keine Ausrede 😊

To-do-Listen nur für Hochzeit, Schwangerschaft und Umzug?

Die meisten von uns erstellen erst dann eine To-do-Liste, wenn etwas Besonderes ansteht: Zum Beispiel eine To-do-Liste für die bevorstehende Hochzeit, Schwangerschaft oder den Umzug. Denn Fakt ist: Man will bloß nichts vergessen, was wichtig sein könnte. Ich finde es aber sinnvoll, wenn man sich antrainiert, täglich mit To-do-Listen zu arbeiten. Ich kann euch versprechen: Seitdem ich meinen Alltag sowohl beruflich als auch privat auf diese Weise strukturiere, bin ich viel produktiver.

To-do-Liste für Studenten

Wenn du gerade studierst oder studiert hast, kennst du das Gefühl, dass man sich irgendwie „lost“ in der Uni fühlt. Obwohl das Bachelor-Master-System relativ straff durchgeplant war – zumindest bei mir – hatte ich viel drumherum zu tun: Um das Studium zu finanzieren, habe ich nebenbei im Callcenter gejobbt und das Handelsblatt verkauft, habe zudem mein Online-Magazin aufgebaut und war außerdem als Freelancer-Redakteurin oft in Hamburg unterwegs. Wer viel macht, muss auch viel organisieren. Also musste ich mir irgendwie einen Plan machen: Wann lerne ich für welches Fach? Welchen Slot nutze ich für die Nebenjobs aus, welche Hausarbeit priorisiere ich? Um am effektivsten durch das Studium zu kommen, ohne kurz vor den Prüfungen und Abgabefristen durchzudrehen, musste ich sehr strukturiert vorgehen:

Also fing ich an, neben meinem Planer, in dem ich alle Seminare, Kurse, Vorlesungen und Termine für meine Nebenjobs notierte, mir auch eine eigene To-do-Liste für jeden Tag anzulegen. Ohne sie hätte ich das Ganze nicht so gut – und vor allem auch nicht in der Regelstudienzeit –  geleistet. Da bin ich mir sicher.

To-do-Liste für Selbstständige

Heute als Mama eines 4-jährigen Sohnes, Bloggerin und selbstständige Unternehmerin kann ich mir meinen Alltag ohne meine Checklisten nicht mehr vorstellen. Würde ich meinen Tag nicht selbst organisieren. Dann wäre hier Chaos pur. Denn ich bin mein eigener Chef und kann entscheiden, wann ich arbeite, wann ich Pausen mache und welche Dinge ich in welcher Reihenfolge erledige. Stehen Termine, Meetings und Events an, dann müssen auch diese so koordiniert werden, dass ich das Tagesgeschäft am Laufen halte: Wer es noch nicht weiß: Ich betreue neben dem Blog auch Unternehmen im Bereich Social Media Marketing (Website geht demnächst live) und habe somit die Verantwortung für deren Auftritt in den sozialen Netzwerken. Das bedeutet, dass der Content, den ich für meine Kunden produziere, rechtzeitig live gehen muss, auch wenn ich nicht im Office, sondern im Auswärtstermin bin. Ohne Struktur, würde also nichts funktionieren. Wie gehe ich nun konkret vor?

Jeden Abend setze ich mich an meinen Schreibtisch, hole mein schwarzes Notizbuch hervor und schreibe auf, was ich am nächsten Tag zu tun habe. Hierbei unterteile ich meine To-dos in zwei Kategorien: Job und Privat. Dann schaue ich in meinen Kalender, denn darin trage ich die wichtigen Termine auf: Wie zum Beispiel Arzttermine, Events, Workshops, Spieldates, Meetings und Geburtstage. Denn diese übernehme ich ebenfalls mit in meine To-do-Liste für den jeweiligen Tag.

Wenn ich beide Kategorien – Job und Privat – mit den wichtigsten Aufgaben des Tages befüllt habe, öffne ich über mein Handy meine vorinstallierte Memo-App und trage dort alle To-dos chronologisch nach Uhrzeit auf. Du brauchst hierfür keine spezielle App! Ich habe es mir angewöhnt, mir auch die Uhrzeiten und die Zeitspannen zu den jeweiligen Tasks aufzuschreiben, weil ich dann eine realistischere Planung habe.

Achte bitte darauf, dass du dir nicht zu viel vornimmst. Verteile deine Aufgaben lieber auf zwei Tage. Das nimmt den Druck raus. Denn nichts ist frustrierender, als wenn man am Ende des Tages „nur“ zwei von 20 Aufgaben abgehackt hat. Wenn man aber vorhersehender vorangeht und dank der Zeiteingabe gut einschätzt, wie viel man für eine Aufgabe wirklich einplanen muss, dann kann sowas nicht passieren. Deswegen gilt es auch hier zu priorisieren. Was ist wirklich wichtig und dringend? Und ganz essenziell: Was muss erledigt werden, auch wenn du keine Lust darauf hast?

To-do-Liste Vorlage

Habe ich eine Aufgabe erledigt, hacke ich diese sofort in meiner Memo-App ab. Am Ende des Tages schaue ich in mein Notizbuch. Erledigte To-dos streiche ich mit einem grünen Textmarker durch. Diese, die noch übrige geblieben sind, markiere ich mit Orange und übernehme sie für den nächsten Tag.

To-do-Listen erstellen: So gehst du effizient vor!

  1. Besorge dir ein Notizbuch nur für deine daily To-dos
  2. Teile deine Aufgaben in zwei Kategorien auf „Job“ und „Privat“
  3. Befülle die Kategorien
  4. Schaue in deinen Kalender und integriere anstehende Termine in die jeweiligen Kategorien, z. B. Arzttermin –> Privat, Meeting mit Geschäftspartnern Job
  5. Öffne die Memo-App deines Telefons
  6. Trage darin alle To-dos chronologisch nach Uhrzeit auf
  7. Hake sofort eine Aufgabe ab, sobald du sie erledigt hast
  8. Markiere alle erledigten Aufgaben aus deinem Notizbuch mit Grün, alle unerledigten mit Orange
  9. Übernehme alle unerledigten Aufgaben in den nächsten Tag hinein
  10. Schau noch mal auf deine Liste und sei stolz darauf, dass du so fleißig warst 😊

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2 Comments

  • Reply
    Steffanie
    31.07.2019 at 18:00

    Es hilft einem schon viel, wenn einem was abgenommen wird. Letztens sind wir umgezogen und unser Möbelplaner hat unsere Wohnung neu eingerichtet, das hat mir etwas Luft in der Klausurenphase verschafft!

    Liebe Grüße

  • Reply
    Johanna
    16.06.2019 at 21:51

    Toller Beitrag! Ich als Blogger und Studentin kann nicht ohne meine To Do Liste leben und kann es jeden nur empfehlen!

    Liebe Grüße,
    Johanna von http://www.misstapunzel.com

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