Babykolumne

#MamiMitWort: 5 Dinge, die ich von Liam gelernt habe

In diesem Monat wollen wir uns Mamas von der #MamiMitWort-Runde mit Dingen beschäftigen, die wir von unseren Kindern gelernt haben. Ich glaube, dass es eine sehr interessante Reihe sein wird. Heute mache ich den Anfang und erzähle, welche 5 Dinge ich von Liam gelernt habe.

1. Veränderungen annehmen

Liam hat mir von Anfang an gezeigt, wann die nächste Veränderung ansteht. Zum Beispiel hat er mir deutlich gemacht, dass es Zeit ist, abzustillen – und das mit 6 Monaten. Und gerade heute Morgen ist er von ganz alleine aufs Töpfchen gegangen, ohne dass wir ihn dazu „gezwungen“  hätten. Wir mussten ihm nie etwas aufdrängen, sondern haben ihm immer verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt und gewartet, bis er entscheidet, wann er bereit für den nächsten Schritt ist.

2. Mal so richtig albern sein

Ich glaube, es gibt keinen Menschen, mit dem ich so herzhaft lachen kann wie mit Liam. Wir können uns wirklich über Kleinigkeit totlachen und liegen oft beide auf dem Boden. Oder aber wir drehen laut unsere Lieblingsmusik auf und tanzen durch das ganze Wohnzimmer. Das liebt er besonders. Es sind so wunderschöne Momente und ich bin dankbar dafür, diese mit meinem kleinen Jungen teilen zu können.

3. Den Tag sinnvoll nutzen

Die Sonne scheint? Dann ab zum Strand. Es regnet? Kein Problem, Regenjacke an und raus in den Wald spazieren! Früher und vor allem während meines Studiums waren die Tage oft unstrukturiert und ich hatte das Gefühl, sie nicht sinnvoll zu nutzen. Wie so oft habe ich einfach vor meinem Schreibtisch getrödelt ohne wirklich zu lernen und habe trotzdem das Haus nicht verlassen, weil ich ja eigentlich lernen wollte. Na, wer kennt das noch? 🙂 Heute hat sich das komplett geändert. Unsere Tage sind nie so dahingelebt, was nicht heißt, dass wir nicht auch mal einen faulen Sonntag haben, aber generell unternehmen wir immer viel gemeinsam.

4. Unendlich lieben

Von der ersten Sekunde an, als ich wusste, dass ich schwanger bin, habe ich ihn so sehr geliebt, wie keinen anderen vorher auf dieser Welt. Die Mutter-Kind-Liebe ist für mich das Schönste, was es gibt.

5. Kleine Schritte ordentlich feiern

Das erste Mal lächeln, das erste Mal krabbeln, das erste Mal stehen, der erste Schritt, der erste Zahn, das erste Mal „Mama“, das erste Mal „Papa“ – diese kleinen großen Schritte werden bei uns immer ordentlich zelebriert. Herrlich, wie sich der Kleine immer selbst feiert. Heute zum Beispiel hat er sein Kinder-Keyboard angemacht und mich vom Frühstückstisch weggezehrt, damit ich mit ihm einen Freudentanz aufführe.

Was habt ihr von euren oder fremden Kindern gelernt?

Hier könnt ihr alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina nachlesen.

mamimitwort

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5 Comments

  • Reply
    #MamiMitWort: 5 Dinge, die ich von Emilian gelernt habe - Maison Pazi
    14.09.2016 at 11:19

    […] anderen Beiträge unserer #MamiMitWort-Reihe findet ihr bei Ari, Katharina und nächste Woche auch wieder bei […]

  • Reply
    #MamiMitWort: Was wir von unseren Kindern lernen können | Cruchedevinaigre
    7.09.2016 at 21:14

    […] Artikel der lieben Ari von Moderiamia findet Ihr hier und nun freue ich mich auf Pazi und […]

  • Reply
    Julia
    6.09.2016 at 12:25

    Unterschreibe ich alles, liebe Ari! 🙂 <3

    Was ich noch ergänzen kann: "Geduld kann man lernen!", "Dinge, die wichtig scheinen, werden plötzlich unwichtig und umgekehrt!"…. <3

  • Reply
    Tamara
    2.09.2016 at 18:31

    So ein schöner Post! Ich kann dir in allem, außer der Mama-Kind-Liebe zu stimmen (hab ja noch keine Kinder). Aber meine kleine Cousine ist einfach so toll, mittlerweile ist sie schon so groß, aber ich lerne dank ihr auch immer wieder neue Dinge

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

  • Reply
    Saskia
    1.09.2016 at 5:17

    Wie schön! Ich kann mir gut vorstellen, dass man von seinem Kind einiges lernt und vieles doch mit anderen Augen sieht.

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