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Hochzeitskolumne

Hochzeitskolumne

Hochzeitskolumne: Ein Brautkleid und (k)ein magischer Moment

Achtung, jetzt wird es sehr klischeehaft: Denn, obwohl ich fast jeden Abend in meinem Kopf Outfits zusammenstelle und die dabei entstandenen Collagen wieder gnadenlos in meinen mentalen Papierkorb verschiebe, stelle ich mir jeden Morgen dieselbe Frage: „Was ziehe ich heute bloß an?“ Und gerade an diesen Tagen, an denen man sich besonders viel Mühe gibt –  und hier noch ein Accessoire und dann noch ein Gebamsel über sich wirft – gerade dann misslingt das Ganze!

Also stelle ich mir jetzt ernsthaft die Frage: „Wie bitte soll es mir dann bei der Auswahl meines Hochzeitskleides gehen?“ Ich hoffe inständig, dass ich auch diesen „magical moment“ erleben darf, von dem all diese Bräute aus den amerikanischen Hochzeits-Shows erzählen: „Du weißt, dass es das richtige Kleid ist, sobald du es anziehst,“ so heißt es doch immer. Nun gut, ich bin zumindest gespannt und werd euch berichten, wenn es soweit ist.

Zum Glück geht die Brautkleidsuche bei mir erst in ein paar Wochen los. Heute möchte ich mich aber einfach entspannt zurücklehnen und über die Hochzeitskleider von folgenden frischvermählten Damen fachsimpeln:

Hochzeitskleid von Kim Kardashian

Kim hat mich mit ihrem Haute-Couture-Kleid aus Seide und Spitze ganz schön überrascht! Sie wirkte auf dem ersten Blick beinahe züchtig und hochgeschlossen. Doch Designer Riccardo Tisci aus dem Hause Givenchy hat für die nötige Raffinesse gesorgt: Dank seitlicher Cut-Outs an Bauch und Taille gehört das rückenfreie Träumchen definitiv zu den schönsten Hochzeitskleidern des Jahres!

Fazit: Trotzdem wäre das Kleid nichts für mich persönlich. Auch wenn die Silhouette toll ist, stört mich irgendwie die Dominanz der Spitze.

Hochzeitskleid von Olivia Palermo

Olivia’s Dreiteiler ist genau das, was ich mir bei ihr vorgestellt habe: minimalistisch und schlicht. Ihr habt richtig gehört, kein Kleid, sondern ein Dreiteiler, da sie sich in einem Ensemble aus Kaschmirpulli, Shorts und Tüllrock trauen ließ. Mit ihren blauen Satinpumps von dem Schuhgott himself – Manolo Blahnik –  leistete sie außerdem eine kleine Hommage an Carrie Bradshaw und ihre Hochzeit mit Mr.Big.

Fazit: So perfekt Olivia in der Kreation von Modedesignerin Carolina Herrera auch aussieht, ich würde nicht in diesem Kleid heiraten, weil es einfach nicht zu meinem Körperbau passt.

Welches Kleid findet ihr denn besser und welches würdet ihr zu eurer Hochzeit anziehen?

Foto: Links: © instagram.com/kimkardashian Rechts: © instagram.com/johanneshueblLinks: © instagram.com/kimkardashian Rechts: © instagram.com/johanneshuebl

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Hochzeitskolumne: 5 Fragen, die eine Braut nicht hören möchte!

Man hat gerade erst den Heiratsantrag bekommen, Freudentränen geweint, die Verlobung im kleinsten Kreis der Familie gefeiert, getantzt, darauf angestoßen und wieder getanzt, die besten Freundinnen zugesammengetrommelt und den Verlobungsring am Finger hingestreckt, laut geschrieen, gekreischt und erst gerade so realisiert, dass man nun wirklich und ganz in echt verlobt ist, und plötzlich kommen sie: diese Fragen, die man als frischgebackene Verlobte und bald Braut einfach nicht hören möchte.

Als unsere Verlobung nach und nach die große Runde machte – weil unsere Familien in der gleichen Region leben, in der jeder jeden kennt – musste ich mich plötzlich sehr intimen Fragen von sehr fremden Menschen stellen: Aus der Nachbarschaft, aus der Uni und aus dem entferntesten Bekanntenkreis – sie alle hatten eines gemeinsam: Die große Neugier. Auch, wenn ich das niemandem wirklich übel nehme und weiß, dass sich die meisten wirklich für uns gefreut haben, habe ich mir gedacht, dass ich mit euch meine Top 5 der ammüsantesten Fragen teilen möchte, mit denen ich als zukünftige Braut konfrontiert wurde. Ich möchte damit niemandem zu nahe treten, bleibt also locker und seht das Ganze mit ein bisschen Humor 🙂

1.Glückwunsch zur Verlobung: Wann kommt denn das Kind?

Wie bitte?! Nein, nein, nein. Ich war weder vor unserer Verlobung schwanger, noch bin ich jetzt schwanger und ich möchte auch nicht mit dickem Bauch heiraten!

2. Muss er zum Islam konvertieren?

Kanacken nicht alle über einen Kamm scheren, bitte! 🙂 Erstens: Ich bin geborene Armenierin. Armenien ist das älteste christliche Land der Welt, ich bin also keine Muslima, sondern Christin. Ja, wir heiraten kirchlich. Nein, mein Herzensmann muss weder getauft noch konfirmiert sein.
Außerdem habe ich auch muslimische Freundinnen, deren Bald-Ehemänner auch nicht für eine Hochzeit konvertieren müssen.

3. Ich habe von eurer Verlobung gehört: Wann ist denn der Hochzeitstermin?

Nur wenige Wochen nach der Verlobung häufte sich eine Frage, die sich als meine absolute Hassfrage Nummer 1 entwickelte. Einen Termin zu finden, an dem auch alle Familienangehörigen, Freunde und Liebsten dabei sein können, ist schwieriger als gedacht – glaubt mir ! Vor allem, wenn man wie ich Familie im Ausland hat. Außerdem kann die standesamtlichen Trauung frühestens sechs Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin angemeldet werden. Also, bei uns dauert das noch eine Weile.

4. Habt ihr schon eine Hochzeitslocation?

Mittlerweile haben wir tatsächlich einen wundervollen Ort gefunden, an dem die Hochzeitsfeier stattfinden wird – und das war ein wirklich langer Weg. Denn ich hatte euch ja erzählt, dass hier in Kiel alles ausgebucht war…

5. Seid ihr nicht zu jung, um zu heiraten? Wollt ihr euch nicht erst austoben?

Immer, wenn ich meinen Freundinnen davon erzählt habe, dass es tatsächlich Leute gibt, die so etwas Freches sagen, haben wir uns gemeinschaftlich so richtig aufgregt:
Ersten: Mit 28 Jahren hatten meine Eltern zwei Kinder und sind in ein fremdes Land ausgewandert. Zweitens: Gibt es ein magisches richtiges heiratsfähiges Alter, wovon ich noch nichts weiß oder wie? Drittens: Wenn wir 99 Jahre alt wären und Lust hätten zu heiraten, wäre es immer noch unser Ding.

Welche der Fragen ist eurer Meinung nach ein No-Go? Bin gespannt auf eure Kommentare 🙂

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Hochzeitskolumne: Location, Planung, Notizbuch

Eigentlich dachte ich, ich wäre in den vergangenen 27 Jahren ein gut organisierter Mensch gewesen. Schließlich habe ich immer meinen Kalender dabei, mein Smartphone ist vollgestopft mit Erinnerungen für die nächsten drei Monate und wenn ich abends im Bett liege, stelle ich mir ein dem Wetter entsprechendes Outfit samt Accessoires für den nächsten Tag im Kopf zusammen. Verrückt? Nicht genug! Denn in den letzten zwei Wochen wurde ich eines Besseren belehrt.

Andere Bräute können’s besser

Mitten in der Suche für die Hochzeitslocation musste ich zu meinem großen Erstaunen feststellen, dass ich vielleicht ein wenig zu spät mit der Planung angefangen habe. Schon wieder verrückt, denn eigentlich dachte ich, dass ein über 12-monatiger Planungszeitraum schon extrem ambitioniert wäre. Dennoch musste ich feststellen, dass meine Fähigkeiten als „ach so gut organisierter Mensch“ ganz schön mickrig gegenüber dem immensen Organisationstalent von anderen zukünftigen Bräuten in meiner Umgebung sind.

Sechs Hochzeitslocations und eine verzweifelte Braut

Und warum komme ich zu diesem vernichtenden Entschluss? Wie ihr wisst, haben wir in den letzten drei Wochen einen regelrechten Besichtigungs-Marathon an geeigneten Räumlichkeiten für die Hochzeitsfeier hinter uns. (An dieser Stelle auch einen ganz lieben Dank an meine beiden Chefs für ihr Verständnis!) Zur Auswahl standen ein etwas altbackiges Schloss, ein versüfftes Vereinsheim, ein super schickes Hotel und drei schöne Restaurants.

Was macht man, wenn es ausgebucht ist?

Als wir uns endlich für zwei Favoriten entschieden hatten, kam immer die selbe Antwort von den Veranstaltern: „Es tut uns Leid, das Wochenende ist leider bereits ausgebucht.“ Egal, ob April, Juni oder August 2015 (!) – andere Paare waren schneller. Und sie haben nicht nur ein, nein, gleich zwei Wochenenden reserviert – nur für den Fall der Fälle. Na super. Da stehen wir nun bedröppelt da und warten darauf, dass ein Paar so gnädig ist, sich möglichst bald für eines der geblockten Termine zu entscheiden und uns ihren zweite-Wahl-Termin zu überlassen.

Ein Notizbuch muss her

Deswegen bin ich auf die Idee gekommen, mich wenigstens in den anderen Planungspunkten wie Hochzeitskleid, Einladungskarten, Blumenarrangement usw. besser vorzubereiten. Ich brauche ein Notizbuch, um alle meine Ideen und Inspirationen festzuhalten.Während meiner Recherche bin ich dann auf Das CEWE Notitzbuch gestoßen. Sofort hatte ich das Bild von uns beiden im Kopf, das als Cover dienen sollte: Wir bei unserem letzten Landurlaub im Garten von meinen Eltern. So kann man bei cewe ganz einfach eigene Bilder hochladen, das gewünschte Design und die Größe des Büchleins angeben und fertig ist der kleine Retter für planungswillige Bräute 🙂

Mit freundlicher Unterstützung von cewe.