Babykolumne

#MamiMitWort: So verändert dich das Muttersein wirklich

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Wie verändert dich das Muttersein wirklich? Ich habe meine Erfahrungen dazu aufgeschrieben: 5 Dinge, an denen ich merke, dass mich das Mamaleben sehr verändert hat.

1. Ich hasse Spielplätze

Früher dachte ich, es gäbe keinen idyllischeren Ort als den Spielplatz: Viele Kinder, glückliche Eltern – das kann doch nur schön sein oder?! Seitdem ich Mama geworden bin, wurde ich eines Besseren belehrt: Der Spielplatz tarnt sich als Paradies und ist in Wahrheit der stressigste Ort für Mütter ever! Du gehst nichts ahnend mit deinem Kind dorthin, damit es sich mal so richtig auspowern und später schön schlafen kann und was ist? Schwupps sind die anderen Kinder da und finden den Bagger deines Kindes sooo toll, dass sie ihn einfach mitnehmen. Dein Kind findet das gar nicht witzig und so tritt das ein, was man nicht verhindern kann: Krieg auf dem Spielplatz! Und wisst ihr was mich am meisten aufregt? Dass man als Mutter eigentlich so ziemlich alles falsch machen kann, egal wie diplomatisch man auch sein möchte. Gutes Zureden, Trösten, ein Angebot machen, dass beide mit dem Bagger spielen können – hilft alles nix! Wenn man dann auch noch so gar keine Unterstützung von dem anderen Elternteil bekommt, weil es denkt, dass man sein Kind ja sowieso nicht im Griff hat, dann ist man so richtig aufgeschmissen, durchgeschwitzt und Puls auf 180!

2. Ich habe mehr Ängste …

Seit Liam’s Geburt bin ich in vielen Dingen ängstlicher geworden. Ob das wirklich am Muttersein oder am Alter liegt, keine Ahnung. Jedenfalls habe ich plötzlich Höhenangst, denke darüber nach, was ich mache, wenn nachts bei uns eingebrochen wird (Pfefferspray immer griffbereit haben?:)) und checke jede(!) Steckdose ab, bevor wir einen fremden Raum betreten. (Typischer Mutter-Tick!) Bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin. 😊

3. … Und bin trotzdem selbstbewusster

Egal ob im Beruf oder im Privatleben: Seitdem ich Mama geworden bin, bin ich selbstbewusster denn je. Ich habe keine Lust und keine Zeit mehr, um den heißen Brei drumherum zureden. Wenn mir was nicht passt, dann sage ich das offen und ehrlich. Früher habe ich Vieles einfach geschluckt und den Mund gehalten, der Harmonie wegen eben. Heute bin ich geradeaus und weiß ganz genau, was ich will und was mir so gar nicht passt. Ich würde mal sagen: Soft Skills à la Verhandlungsmanagement und Krisenkommunikation erlernt man als Mama im täglichen Zweikampf mit den Zwergen ohnehin:)

4. Kein Fernsehen mehr, dafür viel Netflix und YouTube

Seitdem ich Mama geworden bin, wird außer Nachrichten gar kein typisches Fernsehen mehr geguckt. Früher habe ich keine Folge von Germany’s Next Topmodel verpasst, mich über den schmalzigen Bachelor via WhatsApp-Chat bei meinen Mädels aufgeregt und mir den Freitagabend herbeigesehnt, um endlich bei Let’s Dance mitfiebern zu können. Heute habe ich eine regelrechte Abneigung gegenüber solchen Sendungen und den Werbepausen entwickelt. Bin ich die Einzige, die davon überzeugt ist, dass das TV-Programm so wie es jetzt ist, bald keine Chancen mehr haben wird? Irgendwie ertrage ich diesen Schrott nicht mehr und schaue wirklich nur noch ausgewählte Serien und Filme auf Netflix. In meinen Kaffee- oder Schminkpausen gucke ich gerne YouTube. Super praktisch und flexibel. Also perfekt für jede Mutti.

5. Ich lache und weine mehr

Das Leben als Mama ist gefühlsintensiver! Früher musste ein Film so richtig, ich meine so riiichtig, tragisch sein, damit ich emotional wurde. Heute reicht nur eine schön inszenierte Mutter-Sohn-Szene und ich brauche dringend ein Taschentuch! Generell bin ich anfälliger für Sentimentalitäten. Gelacht habe ich schon immer sehr viel und sehr gerne. Heute mit Liam lache ich aber noch viiiel mehr. Zum Beispiel, wenn der Kleine wieder etwas süßes sagt, ein Lied singt, was er in der Kita gelernt hat, ein armenisches Gedicht für Oma und Opa vorträgt, mit seiner Gitarre wie ein Rockstar hantiert oder seinen Robotertanz aufführt. Unbezahlbare Glücksmomente.

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Hier könnt ihr alle Beiträge zu unserer letzten Runde von Katharina, Pazi und Christina nachlesen.

mamimitwort

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5 Comments

  • Reply
    Moderiamia | Fashion Blog, Mamablog, Modeblog
    18.07.2017 at 11:16

    […] Wie verändert dich das Mamasein wirklich? Ich habe meine Erfahrungen dazu aufgeschrieben und mich sehr gefreut, dass euch der Post so sehr gefallen hat! […]

  • Reply
    Bea
    14.07.2017 at 22:07

    Liebe Ari, was kann ich dich gut verstehen. Seit Esti da ist, bin ich zur Heulsuse und zum Angsthase geworden. Was war ich früher cool und jetzt bringt mich schnell mal was zum Weinen.:)

    Lieben Gruß
    Bea

  • Reply
    Tatjana
    12.07.2017 at 16:13

    Hallo Ari,
    hahaha oh ja einige Punkte glaube ich dir zu gut:-) gerade das mit der Angst und den Emotionen, darüber habe ich mich auch schon mal mit einer Mum unterhalten. Sind es erstmal die eigenen Kinder, macht man sich auch immer viel mehr Gedanken. Ich finde auch jeden Fall, dass du eine ganz liebe und süße Mutti bist <3 fühl dich gedrückt 🙂 lg Tatjana

  • Reply
    Mihaela
    12.07.2017 at 15:41

    Liebe Ari, es geht mir genauso! Du hast alles so gut beschrieben!!!

    Mama zu sein ändert alles! Das war aber mein größter Traum und ich bin so dankbar dafür, dass er in Erfüllung gegangen ist! <3

    Liebe Grüße,
    Mihaela

  • Reply
    Clara
    12.07.2017 at 14:25

    Ohhhh wie süß!! Ach, du bist wirklich so eine tolle Mami <3
    Ich hab Respekt davor, wie du das alles schaffst! Hoffentlich werde ich auch mal so eine gute Mom wie du.

    xxx Clara

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