Babykolumne

5 Tipps, wie du eine glücklichere Working Mom wirst

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Laut einer Studie des rheingold Instituts fühlen sich viele berufstätige Mütter im Alltag trotz Partner als alleinerziehend. Neun von zehn Frauen (89 Prozent) sehen sich als das Organisationstalent der Familie. Jede zweite Mutter (51 Prozent) macht lieber alles allein, bevor sie sich mit dem Partner darüber auseinandersetzt. Zwei Drittel der Working Moms (69 Prozent) sehen sich sogar dazu gezwungen, sowohl Vater- als auch Mutterrolle zu übernehmen. Puh! Ganz schön krasse Aussagen!

Als Working Mom hat man eigentlich immer mit sich selbst zu kämpfen: Ich bin davon überzeugt, dass wir als Mütter uns oft selbst im Weg stehen. Warum? Wir wollen alles und das zugleich. Zumindest ging es mir in den vergangenen 2 Jahren seit Liam’s Geburt so. Ich ertappte mich oft dabei, dass ich den Augenblick nicht genießen konnte, weil mir immer irgendwelche Sachen im Kopf rumschwirrten: Ich hatte häufig das Gefühl, dass ich nicht abschalten und dass ich sowieso nie jedem gerecht werden konnte. Als arbeitende Mama kümmert man sich eben nicht nur um die Familie oder den Beruf. Wir wollen sozial bleiben, uns mit Freunden und anderen Familien treffen, schöne Freizeitaktivitäten (für die Kinder) in Angriff nehmen und uns auch ein bisschen um unser eigenes Wohlergehen kümmern. Wie schafft man es also, eine gesunde Balance zu bekommen?

Hier kommen meine Tipps, um eine glücklichere Working Mom zu werden.

1. Lasse Chaos zu!

Wenn man Kinder hat, muss man bereit sein, ein bisschen Chaos zuzulassen: Denn jeder Tag ist anders und manchmal treten unvorhergesehen Dinge ein. Ich musste lernen, dass man zwar ganz gut organisieren, aber nicht alles vorplanen kann: Eine Zeitlang habe ich nach einem stressigen Arbeitstag wie eine Wilde die Wohnung geputzt, gekocht, mit Liam auf dem Spielplatz geturnt und abends noch für den Blog gearbeitet. Und das täglich ohne Ausnahme, bis ich völlig fertig auf der Couch lang und zu müde war, um mir einen Tee zu machen.

Irgendwann musste ich feststellen, dass ich mich von meinem nervigen Perfektionismus verabschieden musste, um einfach mal den Augenblick voll und ganz mit meiner Familie zu genießen. Heute lasse ich auch mal den Haushalt liegen, um die Zeit mit Liam noch mehr auszukosten. Es gibt feste Putztage in der Woche und das Kochen teilen mein Mann und ich uns auf.

Ansonsten widme ich den Nachmittag allein meinen zwei Männern: Wir fahren an den Strand, gehen zum Kinderturnen, treffen uns mit Freunden oder sind einfach mal alle zusammen faul. Dann stören mich die paar ungewaschenen Gläser in der Küche auch nicht so sehr wie früher. Davon geht die Welt nicht unter! Hauptsache ist doch, dass man auch mal abschalten kann. Das tut nicht nur dem Kind, sondern auch der working mom ganz gut.

2. Hole dir Hilfe!

Du musst nicht immer alles alleine machen. Verteile Aufgaben: Egal ob an deinen Mann oder an andere Familienangehörige. Danach wirst du merken, wie viel glücklicher du wirst. Es ist absolut keine Schwäche, wenn man sich als arbeitende Mutter Hilfe holt. Diese Lektion musste ich lernen und deswegen bin ich für die tatkräftige Unterstützung von meiner Mama und Schwiegermutter sehr dankbar. Sie besuchen uns alle paar Woche und helfen, wo sie nur können: Fensterputzen, ausmisten oder mal den Ofen grundreinigen. Ich sag’s euch: Das schweißt nicht nur die ganze Familie zusammen, sondern entlastet auch mich als Mama ungemein. Außerdem freut sich Liam immer unfassbar doll auf seine Omis. Und das ist ja das Wichtigste.

3. Notiere alle Termine!

Ohne meinen Terminplaner, wäre ich kopflos verloren im Nirgendwo. Ganz ehrlich: Schreibt euch alles auf. Damit meine ich wirklich alles! Ich überlege mir immer am Wochenende, was in der kommenden Woche ansteht – egal ob beruflich oder familiär und notiere mir alle Termine. Natürlich kommt immer mal wieder etwas dazwischen, aber es macht glücklich, wenn man sieht, wie viel man doch an einem Tag geschafft hat.

4. Weg mit dem schlechten Gewissen!

Dein Kind ist krank und du musst deinem Chef beichten, dass du nicht zur Arbeit kommen wirst? Du musst an einem Tag länger arbeiten und bist einfach zu müde für die 3. Gute-Nacht-Geschichte? Ja, wir Working Moms geraten regelmäßig in eine emotionale Schieflage. Also Weg mit dem schlechten Gewissen! Liebe Mamis, ihr seid auch nur Menschen und keine Roboter. Entspannt euch, nehmt die Dinge an wie sie kommen, ohne euch ständig selbst zu quälen, dass ihr nicht jedem gerecht werden könnt. Euer Kind liebt euch, weil es merkt, wie sehr ihr euch täglich bemüht. Also bleibt positiv.

5. Plane einen Mottoabend für die Family!

Wenn beide Eltern arbeiten und das Kind in die Kita geht, dann sind alle Familienangehörigen am Wochenende völlig erschöpft. Führt einen Mottoabend in der Woche ein, um als Familie zu entspannen und die vergangenen Tage gemeinsam ausklingen zu lassen. Wie ihr wisst, haben wir einen Pizza Friday. Liam freut sich immer riesig darauf. Denn die selbstbelegten Pizzen schmecken nicht nur besonders lecker, es macht auch unwahrscheinlich viel Spaß, wenn die ganze Family am Freitag zusammenkommt. Ihr könnt euch auch etwas anderes Schönes überlegen: Ob Fahrradtour am Samstag oder Spieleabend am Sonntag – ich weiß nur, dass diese Art der Routine nicht nur bei Liam, sondern auch bei vielen anderen Kindern super beliebt ist.

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7 Comments

  • Reply
    Melina
    2.07.2017 at 20:50

    Sehr toller Post liebe Ari – der wird sicher vielen Müttern helfen und mir auch, wenn ich mal Mama werde♥
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

  • Reply
    Tatjana
    30.06.2017 at 7:56

    Huhu Ari, so ein interessanter Post<3 auch wenn ich keine Kinder habe, kann meine deine Punkte auf viele Dinge im Leben übertragen :-). Ich setze mich auch oft stark selbst unter Druck und mache mir damit viel Stress selbst 🙂 dir ein schönes WE drück dich Tatjana

  • Reply
    Zemfira Nazaretyan
    29.06.2017 at 21:34

    Du bist recht meine liebe😚

  • Reply
    Lida
    29.06.2017 at 19:58

    Das hast du sehr schön geschrieben. Obwohl ich keine Mama bin, kann ich trotzdem was von deinem Artikel mitnehmen. Als Studentin und Alleinwohnende setze ich mich auch sehr oft unter Druck und möchte neben Top-Noten auch blitzblanke Wohnung haben. DANKE für deine Tipps.

    Liebe Grüße,

    Lida S.

    • Reply
      Moderiamia
      30.06.2017 at 10:12

      Liebe Lida,

      danke für deine lieben Worte. Es freut mich sehr, dass du von meinen Artikeln etwas mitnehmen kannst. Ich bin davon überzeugt, dass du sowohl Uni als auch Haushalt super meisterst.

      Liebe Grüße
      Arevik

  • Reply
    Neele
    29.06.2017 at 18:40

    Das ist aber ein toller Beitrag! Mal was ganz anderes. Ich habe zwar keine Kinder, aber irgendwie beruhigt mich dein Beitrag, dass man es trotz mehrfach „Belastung“ schaffen kann, alle Dinge unter einen Hut zu bekommen. Lieben Dank dafür 🙂

    Liebe Grüße aus Freiburg

    Neele vom Fashionblog Justafewthings.de

  • Reply
    Ricarda
    29.06.2017 at 15:27

    Das ist aber ein toller Post, der bestimmt vielen busy Mamis total helfen wird! Ihr macht das bestimmt ganz prima!

    Liebste Grüße,
    Ricarda von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

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