Babykolumne

#MamiMitWort: Mein Leben als Mamablogger

Wie ist das Leben als Mamablogger wirklich? Dieser Frage wollen wir uns vier Mamas in unserer #MamiMitWort-Runde in den kommenden vier Wochen etwas näher widmen. Heute mache ich den Anfang und erzähle von meinen persönlichen Erfahrungen und meinem Alltag als bloggende Mama.

Geschenke, Events & Goodies

Wie sieht denn nun mein Alltag als Mamablogger aus? Bekommt man wirklich alles geschenkt und hoppelt täglich von Event zu Event? Hier möchte ich anmerken, dass ich nur aus meinen Erfahrungen sprechen kann: Tatsächlich wurde ich vor allem in den letzten Wochen mit vielen tollen Paketen beschenkt. Dennoch ist es zumindest in meinem Alltag nicht die Regel. Bei den großen Familienblogs sieht es da schon anders aus.

Zudem bleibt neben der Familie, Arbeit und dem Haushalt nur sehr wenig Zeit für Events. Klar kommt mal die eine oder andere Einladung, aber wenn man wie ich nicht direkt in Berlin oder München lebt, wo die meistens Events stattfinden, dann kann man nicht einfach mal für ne Stunde weg. Eine Einladung zum Event bedeutet auch, dass man so Einiges im Vorraus planen muss. Liegt allerdings die Einladung rechtzeitig vor, dann läuft das Ganze recht reibungslos ab. Ich freue mich zumindest immer sehr über neuen Schwung im Alltag. Ganz nach dem Motto: „MAMA hat Ausgang, yeaah! 🙂

Moderiamia Mumblog Mamablog

Mittelschwere Katastrophen

Die größte Herausforderung als Mamablogger für mich ist es, rechtzeitig zu planen. Und jeder, der ein Kind hat, weiß, dass man eigentlich nie richtig planen kann! Denn es kommt immer mal etwas dazwischen. So erging es mir vor allem in dieser Woche. Ich hatte am Sonntagabend noch so viel Arbeit vor mir und dachte, dass ich sie erledigen könnte, wenn Liam schläft. Falsch gedacht: Der Kleine wurde ganz plötzlich um 20:00 Uhr wach, obwohl er normalerweise in der Zeit artig schläft und tobte bis 23:00 Uhr. Einerseits sah ich den Berg voller Arbeit vor mir und mich überkam leichte Panik. Doch plötzlich spürte ich eine seltsame Art Gelassenheit. Ich staunte über mich selbst! Vor Liams Geburt hätte mich nämlich diese Situation – am Montag einen Abgabetermin zu haben und Sonntagabend immer noch nicht fertig zu sein – völlig fertig gemacht. Heute sieht es wohl etwas anders aus. Als Mama gewichtet man die Dinge irgendwie doch anders, außerem hat man schon die eine oder andere mittelschwere Katastrophe (zahnen, stürzen, 40 Grad fiebern) hinter sich.

Leidenschaft ist alles

Dennoch möchte ich hier nichts schönreden: Es gibt Momente, da denke ich, dass ich das alles zeitlich einfach nicht schaffe! Und oft habe ich das Gefühl, meinen Aufgaben regelrecht hinterher zu rennen. Klar, es ist definitiv nicht leicht, aber ich habe in meinem ganzen Leben kein Hobby so leidenschaftlich verfolgt wie das Bloggen – ausgenommen meine Zeit als Tanzmariechen im Karnevals Club, man war ich damals gelenkig. 🙂

Mamablogger Burnout

Alles in allem, versuche ich mir nicht zu viel vorzunehmen, damit mir der Spaß an der Sache nicht verloren geht. Trotzdem möchte ich verlässlich für die Leser sein. Ich glaube, das Wichtigste für mich ist es, dass ich mich in meiner Haut wohl fühle. Solange ich das tue, solange werde ich auch versuchen die Arbeit, den Blog und meine Familie miteinander zu vereinen. Und vielleicht – so erhoffe ich es mir zumindest– bleibe ich vom Phänomen Burnout-Blogger, von dem in den letzten Wochen leider so einige Familien- und Fashionblogs betroffen waren, verschont.

Wie vereint ihr das Bloggen mit eurem Beruf oder dem „normalen“ Leben – egal, ob Mama oder nicht. Mich interessieren eure Erfahrungen!

Hier habt ihr nochmal alle Beiträge zu unserer letzten Themen-Runde von Katharina, Pazi und Christina.

mamimitwort

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12 Comments

  • Reply
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    22.03.2017 at 7:34

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  • Reply
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  • Reply
    #MamiMitWort: Mein Leben als Mama-Blogger - Maison Pazi
    27.07.2016 at 11:57

    […] eine Menge Arbeit steckt. Die anderen Beiträge zu der #MamiMitWort-Runde findet ihr wieder bei Ari, Katharina und Christina. Es lohnt sich also vorbei zu […]

  • Reply
    #MamiMitWort: Mein Leben als Mamablogger | Cruchedevinaigre
    6.07.2016 at 8:11

    […] euch dieses Thema gefallen hat und auch weiterhin interessiert, schaut unbedingt bei Ari, Pazi & Christina vorbei […]

  • Reply
    Saskia
    30.06.2016 at 5:32

    Ein toller Beitrag. Ich arbeite neben dem Blog weiterhin Vollzeit und fahre pro Wegstrecke dazu noch 1 Stunde mit dem Auto. Unter der Woche koche ich nach der Arbeit etwas und meistens geht dann nicht mehr viel (das Sofa ruft, die Küche will wieder aufgeräumt werden, …). Das Bloggen verschiebe ich somit auf das Wochenende. Dann werden die Beiträge für die folgende Woche vorbereitet und dabei musste ich feststellen, dass jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen nicht drin ist. Aber das schreibt einem ja niemand vor…

  • Reply
    Minnie
    29.06.2016 at 14:13

    Ich bin zwar keine Mama aber ich bin Tante und wenn ich mal ein oder zwei freie Tage ich der Woche frei habe dann hole ich gerne die Kinder von der Schule ab und machen Hausaufgaben mit ihnen. Wir sind eine große Familie, da hilft jeder jedem wo er kann. Meine Blogbeiträge schreibe ich und plane ich oft vor, damit es regelmäßigen neuen Content gibt. Dafür verwende ich einfach meinen Planer. Wenn ich ein neues Produkt habe schreibe ich den Termin auf wann der Beitrag dazu online gestellt werden soll und in der Testphase schreibe ich Stichpunkte über das Produkt auf, das verfasse ich dann zu einem Text wenn ich Abends am Laptop sitze. Fotos versuche ich so schnell wie möglich zu machen. Outfits dagegen kann ich ich immer sofort online stellen, da ich da nie sonderlich viel dazu schreibe.
    Ein echt schöner und interessanter Beitrag ist das 🙂
    Liebe Grüße ♥

  • Reply
    Tina Carrot
    29.06.2016 at 11:40

    Ein super interessanter und toller Beitrag! Bei uns ist es aktuell noch nicht so weit, jedoch träume ich auch von Kindern zusammen mit meinem Mr. Carrot. Oft habe ich mich gefragt, ob ich denn dann noch weiterbloggen würde und…obwohl du recht hast und es super stressig sein kann, würde ich es trotzdem machen. Für mich ist es das schönste Hobby und auch ich habe bisher noch kein anderes mit mehr Leidenschaft verfolgt.

    Schön, dass es bei dir so gut klappt und du dich jedes Mal erneut motivierst – großen Respekt davor! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 11:48

      Liebe Tina, was für ein Komliment, danke <3 Ich bin mir sicher, du und dein Mr. Carrot werdet ganz süße Kinder haben <3 Ich glaube auch, dass du das gut schaffen würdest - Mama sein und bloggen. Kenne deinen Blog ja schon länger und man merkt, wie viel Liebe dahinter steckt.

  • Reply
    Carolin
    29.06.2016 at 11:16

    Ich finde den Blogpost super interessant! Ich kann mir vorstellen, wie schwierig es ist, das Bloggen als Mama in den Alltag zu integrieren. Es ist aber echt toll, wie super du das hinbekommst, großer Respekt dafür 🙂

    Wenn du magst, schau doch gerne mal auf meinem Blog vorbei: http://nilooorac.com/

    Liebe Grüße

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 11:35

      Hi Carolin, freut mich riesig, danke! Aber so toll bekomm ich das auch nicht hin: Jetzte gerade sitze ich in Schlafanzughose ungeschminkt da und hab noch richtig viel Arbeit vor mir 😀

  • Reply
    Jana
    29.06.2016 at 10:47

    Sehr interessanter Beitrag! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Bloggen als Mama nochmal um einiges schwieriger ist. Daher Hut ab, dass du das so gut meisterst 🙂

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 11:33

      Danke liebe Jana, freue ich sehr, dass du den Beitrag interessant fandest. Man will ja seine Modemädchen nicht mit Muddithemen abschrecken 🙂

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