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So bekommst du als Blogger Kooperationen mit Unternehmen und Agenturen

Blogger Kooperationen mit Unternehmen für Modebloggger und Fashion Blogger

Wie bekommt man als Blogger Kooperationen mit Unternhemen? Diese Fragen stellen sich vor allem viele Neulinge. Bevor ich zu meinen Erfahrungen – wie man als Modeblogger einen Kooperationspartner bekommt – komme, möchte ich kurz auf meinen bisherigen Werdegang als Bloggerin zurückblicken. Als ich im November 2011 mit meinem damaligen Blogazine Pregolifestyle startete, war meine Motivation nicht das Geld, sondern das Schreiben. Seit meiner Jugend hatte ich einen Traum:

 Mit dem Blog Geld verdienen?

Ich wollte Redakteurin werden und bin heute mehr als glücklich, dass ich diesen Traum verwirklichen konnte. Als ich damals den Blog ins Leben rief, steckte ich mitten im Studium und wusste, dass ich nebenbei Erfahrungen in der Medienbranche sammeln muss, um nach dem Abschluss passable Jobaussichten zu haben. Der Blog war für mich daher der ideale Schauplatz, um mich selbst und meine journalistischen Fähigkeiten zu testen. Dass man damit Geld verdienen kann, war mir zwar irgendwie bewusst, aber der finanzielle Faktor war nicht wirklich präsent. Ich schrieb einen Artikel nach dem anderen und versuchte mich von Blogpost zu Blogpost zu verbessern. Als dann nur nach wenigen Monaten die ersten Kooperationsanfragen kamen, war ich sogar ein bisschen überfordert. Mittlerweile habe ich mit Moderiamia einige wertvolle Erfahrungen gesammelt und heute möchte ich sie mit euch teilen. Übrigens, wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Blog gibt es von diesen 6 bekannten deutschen Modebloggerinnen.

Da ich selbst bereits einige Artikel zu diesem Thema gelesen habe, möchte ich vorher klarstellen, dass es natürlich nicht den einen richtigen Weg gibt, der zeigt, wie man mit dem Blog Geld verdient. In diesem Artikel geht es vielmehr darum, mit euch meine persönlichen Erfahrungen mit Marken, Shops und Agenturen zu teilen und zu zeigen, wie ihr geeignete Kooperationspartner für eure Blogs findet. Sozusagen als kleine Orientierungshilfe für Blogneulinge. Doch bevor ihr euch Gedanken über Blog-Kooperationen macht, erstellt unbedingt ein Media Kit! In diesem Artikel zeige ich euch, wie ihr Agenturen und Unternehmen mit euren Mediadaten überzeugen könnt! Bevor es zu einer Zusammenarbeit kommt, sollte ihr außerdem  unbedingt wissen, was das Alleinstellungsmerkmal eures Blogs ist. Wie wichtig euer USP ist und wie ihr eueren Blog einzigartig macht, verrate ich euch in diesem Blogartikel!

Jetzt aber zu der wichtigsten Frage: Wie bekommt man denn nun als Blogger einen Kooperationspartner? Bei mir persönlich sieht es so aus, dass mich Agenturen und Firmen direkt anschreiben. 90 Prozent meiner bisherigen Kooperationen ist auf dieser Basis entstanden. 10 Prozent aus Eigeninitiative. Hier also meine Tipps:

Blogger Kooperationen Blog Kooperation Anschreiben Pr-Agenturen für Blogger Modeblog Fashion Blog Fashion Blog Mamablog

Blog Kooperationen mit PR-Agenturen

Die wohl bekannteste Variante, um Kooperationspartner für den Blog zu bekommen, ist die über eine PR-Agentur. Da erzähle ich euch nichts Neues, das stimmt. Allerdings weiß ich, dass sich viele von der Reichweite anderer Blogs einschüchtern lassen und sich daher selbst in der Bloggerszene „unsichtbar“ machen. Das braucht ihr aber nicht! Denn auch, wenn man einen eher kleineren Blog betreibt, hat man Chancen auf eine Kooperation. Wenn ihr nämlich gute Arbeit leistet, einen regen Austausch mit eurer Leserschaft habt, wenn eure Artikel gelesen und kommentiert werden und wenn ihr guten Content entwickelt.

Recherchiert nach passenden PR-Agenturen, die Kunden aus eurem Themenbereich vertreten. Trefft eine Vorauswahl mit euren Favoriten und setzt euch mit diesen in Kontakt. Entweder per Mail oder telefonisch. Wenn die Agenturen euren Blog nicht kennen, können sie auch nicht mit Angeboten auf euch zukommen. Also informiert sie, dass es euch gibt, und zeigt, wer ihr seid, was ihr macht und was ihr euch von dem Kontakt erhofft.

Als Blogger sollte man außerdem wissen, dass PR-Agenturen in erster Linie durch interessante Inhalte, statt mit bezahlter Werbung auffallen wollen. Denn es gibt einen großen Unterschied zwischen PR und Werbung. Public Relations ist darauf ausgerichtet, die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Öffentlichkeit (in diesem Fall Blogger) zu pflegen und eine positive öffentliche Meinung zu schaffen. Die Werbung hingegen ist ein eher kurzfristiges Mittel, das dem (schnellen) Erreichen eines festgelegten Zweckes dient.

Kurzum, PR-Agenturen bieten (kleineren Blogs) nur selten Advertorials und Sponsored Posts an. Allerdings stellen sie oft Samples, Klamotten und Goodies zur Verfügungen, die sich hervorragend für eine Blog-Verlosung oder für Outfitshootings eignen. Und wer unbedingt zur Fashion Week möchte, kommt nicht um eine PR-Agentur herum. Nur selten bekommt man direkt vom Label eine Einladung zur Show. In den häufigsten Fällen organisieren PR-Agenturen Events und verschicken auch die Einladungen zu den Shows. Hierbei ist natürlich der Bekanntheitsgrad und die Reichweite des Blogs ausschlaggebend. Aber auch als kleiner Blogger kann man eine Einladung abstauben, wenn man ein starkes Netzwerk von Agenturen hat.

Liste der wichtigsten PR-Agenturen aus dem Bereich Fashion, Beauty und Lifestyle

Blog Kooperationen mit SEO-Agenturen*

Etwas anders gestaltet es sich aber hier: Neben PR-Agenturen gibt es auch Agenturen, die sich auf Online-Marketing spezialisiert haben. Diese versuchen unter anderem das Ranking ihres Kunden mithilfe von On- und OffPage-Optimierungen zu verbessern. Hierfür sind sie oft auf der Suche nach Publishern – und somit auch Bloggern –, die Inhalte über entsprechende Kunden veröffentlichen. Man bekommt also z.B. eine Anfrage, ob man einen Blogpost über einen bestimmten Onlineshop mit bestimmten Verlinkungen veröffentlichen möchte. Das Honorar ist meistens Verhandlungssache. Hierbei rate ich davon ab, bereits von der Agentur erstelle Artikel auf den eigenen Blog zu veröffentlichen. Solche Angebote gibt es wirklich! Das ist aber nicht nur unauthentisch, sondern auch hinsichtlich von SEO-Werten nicht wirklich empfehlenswert. Was, wenn der gleiche Artikel bereits auf einem anderen Blog veröffentlicht wurde? Stichwort: Duplicate Content.

Alles in allem kann es sehr fruchtbar sein, wenn man gute Kontakte zu SEO-Agenturen hat. Überzeugt man die Agentur mit guter Arbeit, bekommt man im Idealfall in regelmäßigen Abständen weitere Angebote von derselben Agentur.

Blogger Kooperationen mit Unternehmen direkt

Natürlich kann man auch das Ruder selbst in die Hand nehmen und Eigeninitiative zeigen. Passt ein Unternehmen besonders gut zu eurem Blog, dann könnt ihr euch direkt mit dem zuständigen Presse- bzw. Marketingkontakt in Verbindung setzen. Ich habe hier sehr gute Erfahrungen gemacht. Denn, wenn man sich vorher genau überlegt, welches Produkt man von dem Unternehmen gerne auf dem Blog zeigen möchte und wenn man die Beweggründe und ein kurzes Konzept mitschickt, dann steht einer erfolgreichen Kooperation meist nichts mehr im Wege.

Liste erfolgreicher Kooperationen mit Unternehmen (Auszug)

* Redaktioneller Nachtrag: Ich warne nochmal deutlich davor, Angebote von SEO-Agenturen anunehmen, die mit PaidLinks die Websites ihrer Kunden künstlich pushen wollen. Nehmt nur Angebote wahr, die zu eurem Blog passen. Außerdem solltet ihr hierbei immer die Kennzeichnungspflicht beachten und den nofollow-Attributwert bei der Verlinkung berücksichtigen. Damit verweist ihr Suchmaschinen darauf, diesen gekennzeichneten Links nicht zu folgen und die Ziel-Seite somit nicht zu crawlen.

Ich hoffe, der Artikel war hilfreich. Arbeitet ihr auch mit Agenturen zusammen?

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38 Comments

  • Reply
    Alina
    18.05.2017 at 1:03

    Toller und vor allem hilfreicher Beitrag ! Toll, dass du einen Einblick gibst und dass du auch Agenturen und Firmen genannt hast !
    Ganz liebe Grüße an dich <3
    Alina von http://alinaslifestyle.de/

  • Reply
    6 bekannte Modeblogger verraten ihre Geheimnisse für einen Top-Blog!
    17.05.2017 at 20:03

    […] „Was könnte demnächst gut ankommen?“ In der Blogosphäre entscheidet der Leser, welche Blogs langfristig erfolgreich sind und meiner Meinung nach werden nur die ‚überleben‘, die bereit sind, sich und ihren Blog […]

  • Reply
    5 Wahrheiten über das Bloggen, die dir niemand erzählt!
    3.05.2017 at 18:17

    […] netter Kommentar von einem lieben Leser hier, eine lukrative Kooperationsanfrage da, eine Einladung zum nächsten Event dort – Bloggen ist verlockend schön und macht süchtig. […]

  • Reply
    Schmuddelkind Werbung - Innocent Glow
    4.03.2017 at 13:04

    […] dem Thema „Wie kann ich meinen Blog verbessern und damit Geld verdienen?“ widmen; außerdem u n z ä h l i g e Blogartikel von Bloggerinnen, die ihrerseits ihre „Tipps“ weitergeben. (Was ich […]

  • Reply
    Media Kit Blogger: Vorlagen, Tipps und Checkliste
    3.03.2017 at 1:09

    […] dass ihr mit eigenen Kooperations-Konzepten überzeugen könnt. Übrigens habe ich euch in diesem Artikel Tipps gegeben, wie ihr passende Kooperationspartner für euren Modeblog […]

  • Reply
    Blogger-Business: Das Alleinstellungsmerkmal
    17.07.2016 at 10:38

    […] meines Blogs? Anknüpfend an meinen Beitrag über die Möglichkeiten, wie man als Blogger einen Kooperationspartner bekommt, geht es also heute weiter mit der Blogger-Business-Reihe: Worin unterscheidet sich mein Blog von […]

  • Reply
    Wochenrückblick: Neues Blog Logo & kontroverser Artikel
    1.07.2016 at 5:07

    […] negativer Kommentar: Mein Blogpost über die Möglichkeiten, einen Kooperationspartner als Blogger zu finden, hat gezeigt, dass es sie immer wieder geben wird – Menschen, denen man es einfach nicht […]

  • Reply
    Carrie
    29.06.2016 at 7:09

    danke für deinen interessanten Beitrag
    http://carrieslifestyle.com

  • Reply
    WMBG
    28.06.2016 at 21:40

    Hey meine Liebe!

    Sehr schöner Beitrag mit vielen tollen Tipps 🙂

    XXX,

    Wiebke von WMBG

    Instagram||Facebook

  • Reply
    Kati
    28.06.2016 at 21:22

    Ein spannendes Thema! Wie können die Agenturen denn die Reichweite feststellen? Ich habe zum Beispiel selten Kommentare, aber weiß (durch persönlichen Austausch bzw. die Statistiken) dass ich doch recht viele Leser habe… Bloß sieht das ja keiner meinem Blog an?! Liebe Grüße Kati

  • Reply
    Carolin
    28.06.2016 at 19:51

    Sehr interessanter Blogpost! Finde es super, dass du da einen kleinen Einblick gibst 🙂

    Wenn du magst, schau doch gerne mal auf meinem Blog vorbei: http://nilooorac.com/

    Liebe Grüße

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:39

      Das mach ich gerne, hab dich sogar letztens auf Insagram entdeckt 🙂

  • Reply
    Nadine
    28.06.2016 at 15:55

    Hallo meine Liebe,

    Interessanter Blogpost. Der Gedanke, mich an PR-Agenturen zu wenden, kam mir nie! Danke für die Tipps und die Warnung.

    Danke auch für deinen lieben Kommentar auf meinem Blog.

    Liebste Grüße,
    Nadine
    http://www.lyvzblog.blogspot.de

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:42

      Freue mich, dass ich dir eine hilfreiche Anregung geben konnte, liebe Nadine 🙂

  • Reply
    Melina
    28.06.2016 at 9:44

    Sehr schöner Artikel 🙂 Ich finde, du erklärst die Modalitäten ganz gut und ich glaube, der Artikel hilft gerade kleineren Blogs. So was schätze ich immer, wenn man Anderen versucht zu helfen ♥ Ich bin übrigens nicht die Melina oben aus dem Kommentar 🙂 Es gibt zwar super wenig erwachsene Melinas, aber das hier ist ein Zufall.
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:39

      Vielen lieben Dank für das tolle Feddback, das freut mich unglaublich! <3

  • Reply
    fashiontipp
    28.06.2016 at 5:38

    Hallo du Hübsche! Du hast super interessant geschrieben ! Ich persönlich stehe lieber auf die bezahlten Artickels, als auf die zugeschickten Klammoten. Weil mein Blog meine Haupt Einnahmequelle ist.
    Liebe Grüße,
    Marina
    http://fashiontipp.com

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:38

      Danke meine Liebe <3 In deinem Fall ist das verständlich. Mit Klamotten kann man ja nicht die Meite zahlen 🙂

  • Reply
    Saskia
    28.06.2016 at 5:28

    Ein schöner Beitrag. Den Bloggern wird immer oder oft umprofessionelles Verhalten vorgeworfen. Nur gibt es nicht „die Anleitung“ für Anfragen (für die meisten ist der Blog ein Hobby und man wächst irgendwie da rein) und die meisten Agenturen oder Shops verhalten sich ebenfalls nicht professionell (Stichwort: do- und nofollow).

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:37

      Ja das kenne ich leider auch 🙁

    • Reply
      Kea
      1.07.2016 at 22:25

      Liebe Saskia, als ich gerade deinen Kommi las, dachte ich an meinen Artikel, in dem ich auf Leserwunsch eine Anleitung für ein gelungenes Anschreiben gebe, vielleicht ist das ja für die eine oder andere hier auch nützlich 🙂 Liebe Grüße! Kea http://hello-mrs-eve.de/step-by-step-kooperationsanfrage-mediakit/

    • Reply
      Saskia
      2.07.2016 at 7:29

      „unprofessionell“ meinte ich (meine Autokorrektur hat es hier wieder versucht zu ändern).

      @Kea: Danke für den Tipp.

  • Reply
    Eva
    27.06.2016 at 19:17

    Great post. Have an amazing week dear 🙂

    xoxo Eva | http://www.evakindles.com

  • Reply
    Tsovi
    27.06.2016 at 12:48

    Liebe Melina,
    was dich an diesem Artikel stört, scheint mir etwas schleierhaft zu sein. Wenn dich das stört, weil wie es scheint du alles besser weißt, dann behalte es für dich. Dein Aussage ergibt keinen Sinn für mich. Es erweckt vielmehr den Eindruck eines Neiders, gepaart mit Hass. Ein Professioneller Bolgerin wie du dich selbst beschreibst, würde nicht diesen Weg einschlagen. Das World Wide Web ist groß genug um neues, ausgefallenes zu präsentieren. Wie Einstein es sagte “ Alles ist Relativ “ wenn du auf Norm Bestehst, ist der Horizont in dem du dich befindest begrenzt. Für mich bestimmt die Ausnahme immer die Regel.

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:37

      Da kann ich nur sagen: DANKE <3 <3 <3

  • Reply
    Schwarzwaldmaidli
    27.06.2016 at 10:37

    Ein interessanter Beitrag und ich bin auf weitere gespannt.
    Vielleicht kannst Du ja auch auf die Frage eingehen, wie man genau solche Anfragen schreibt.
    Ich hatte jetzt schon ein zwei Anfragen von Firmen, die aber meiner Meinung nach, nicht gut geschrieben waren. Von falscher Anrede und Rechtschreibfehlern war da alles dabei. Schade!
    Liebe Grüße
    Anette

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:36

      Hi Anette, danke für die Idee! Das nehme ich gerne so auf und versuche mal einen Artikel dazu zu schreiben.

  • Reply
    Katja (Mamatized)
    26.06.2016 at 17:59

    Liebe Ari, nicht nur dieser Beitrag, sondern auch dass es bald mehr in dieser Kategorie zu finden gibt, freut mich sehr!
    Ich traue mich noch nicht wirklich PR Agenturen anzuschreiben, aber das liegt an mir?

    • Reply
      Moderiamia
      29.06.2016 at 0:44

      Liebe Katja, trau dich. Du hast ja nichts zu verlieren <3

  • Reply
    theother
    26.06.2016 at 13:28

    Hallo, vielen lieben Dank, für die ganzen Infos. Was ich mich Frage ist, wenn man bei solchen Agenturen unter Vertrag genommen wird, inwiefern haben diese dann ein Mitspracherecht über deinen Blog und deinen Instagram Feed. Ich habe mal gelesen, dass man kaum noch etwas selbst bestimmen kann und aus solchen Verträgen nur schwer wieder heraus kommt.

    Ich selbst stehe auch noch ganz am Anfang.

    lg

    • Reply
      Moderiamia
      26.06.2016 at 13:55

      Hi, leider kann ich dir da nicht weiterhelfe 🙁 Ich stehe bei keiner Agentur unter Vertrag und beantworte alle Kooperationsanfragen selbst.

  • Reply
    Melina
    26.06.2016 at 11:31

    Als PR Beraterin ist dieser Artikel der absolute Horror für mich. Ich lese deinen Blog persönlich schon eine Weile, wir kommen auch aus dem Mode Bereich, aber dennoch klappt es mit deiner Reichweite nicht. Austausch hin oder her, die Kunden einer PR Agentur interessiert es, wie viele Leser (und vor allem welche!) man erreicht. Deswegen bekommt man Auflagen, die es nur erlauben mit bestimmten Bloggern zu arbeiten.

    Public Relations sind übrigens etwas anderes. Die Kooperation zwischen PR Agentur und Blogger fällt unter Marketing, also klassischer Werbung, nicht Public Relations. Das gilt für Massenmedien.

    Wir bekommen 20-50 Bloggeranfragen von kleinen Bloggern am Tag, (die meisten landen auch Voraus im Spam) und es geht hierbei nicht darum, dass sie kleine Blogs haben, sondern dass die Tonalität einer Anfrage oft nicht besonders professionell ist. vielleicht arbeitest du lieber an einem Post der erklärt, wie man eine Anfrage formuliert?

    • Reply
      Moderiamia
      26.06.2016 at 13:42

      Hi Melina,
      danke für dein Feedback. Ich möchte nochmal kurz nachfragen, was dich genau an diesem Artikel stört, als was genau „Horror“ für dich ist? Dass ich jetzt alle (kleinen) Blogs dazu motiviere, PR-Agenturen anzuschreiben und dass du – weil ihr schon so viele Anfragen bekommt – keine Lust auf einen Anfragenüberfluss hast? Oder habe ich hier inhaltlich etwas falsch dargestellt?

      Dass die Arbeit zwischen PR-Agentur und Blogger in der Praxis oft unter Marketing fällt, ist zwar richtig, dennoch sagt der Kern der PR etwas völlig anderes: PR überzeugt langfristig und mit Inhalten ohne dafür zu bezahlen. Wenn ich aber in die Medien anderer Leute kommen will und dafür zahle, dann ist das natürlich Marketing.

  • Reply
    Natalie
    26.06.2016 at 9:55

    Sehr interessanter Beitrag!
    Ich stehe noch ganz am Anfang und bin gespannt, wie sich das alles bei mir noch entwickeln wird 🙂 Wie du schon geschrieben hast, man läßt sich schnell aufgrund anderer Blogger und deren professionellen Aufmachung einschüchtern – geht mir zumindestens so… Aber ich bleibe am Ball 😉 Jeder fängt mal klein an 🙂

    LG
    Natalie

    http://www.beautypearl85.blogspot.de

    • Reply
      Moderiamia
      26.06.2016 at 13:28

      Hi Natalie, freut mich sehr, dass dir der Artikel weitergeholfen hat. Demnächst sind noch einige Beiträge in dieser Kategorie geplant.

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